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Diabetes und Psyche

Vielen Menschen fällt es schwer, eine chronische Erkrankung zu akzeptieren. Auch nach Jahren können sie sich nicht damit abfinden, was oft dazu führt, dass sie ihre Therapie vernachlässigen bzw. fahrlässig damit umgehen.

Diabetes gehört zu dieser Gruppe der chronischen Erkrankungen. Gerade bei Diabetes ist es von enormer Wichtigkeit, sich an Verhaltensregeln, Kontrollen und an die Therapievorgaben zu halten, damit der Diabetiker einen nahezu normalen Blutzuckerspiegel erreicht. Doch genau hier liegt das Problem: Die konsequente Umsetzung der Therapievorgaben wie die Umstellung der Nahrungsaufnahme bzw. das Zählen der BE-Einheiten wird als große Belastung und Verminderung der Lebensqualität empfunden.

In diesem Falle kann eine psychotherapeutische Behandlung von großem Nutzen sein. Ziel einer solchen Behandlung ist die Akzeptanz dieser Erkrankung und die aktive Auseinandersetzung damit, um eine positive Einstellung zum Diabetes und damit auch zur tagtäglichen Therapie zu erhalten. Im Vordergrund steht also die Integration der Diabetes in ein wertvolles Leben, nicht der Gedanke an den Verlust von Gesundheit.

Gastbeitrag von I. Dawid – Heilpraktikerin Psychotherapie